Als Mitglied der Georg-August-Universität Göttingen können Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit über den Universitätsverlag Göttingen weltweit im Open Access und gedruckt veröffentlichen. Näheres regelt die Nutzungsordnung, die im Januar 2015 in Kraft getreten ist.

Die Universität finanziert den Basisbetrieb des Verlags und beteiligt die Autor:innen und Herausgeber:innen an den Kosten ihrer Publikationsprojekte. Im Falle von Buchprojekten sind dafür nutzerseitige Produktionskostenzuschüsse notwendig. Bei Zeitschriften und anderen Periodika wird im Einzelfall entschieden, ob und wie die Herausgebenden an den anfallenden Kosten beteiligt werden. Um Ihnen die ungefähre Höhe dieses Zuschusses für Ihre Buchpublikation mitzuteilen, bitten wir Sie, das Kostenanfrageformular auszufüllen. Die endgültigen Kosten ergeben sich aus dem produktionsreifen Manuskript und etwaigen Sonderwünschen im Publikationsprozess.

Ihre Publikation (z.B. Dissertation oder Ähnliches) eignet sich vielleicht für die Beantragung eines Druckkostenzuschusses? Nähere Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten: Wo gibt es Hilfe beim Druckkostenzuschuss?

Für das Erstellen der Online- und Druckausgabe Ihres Buchprojektes benötigen wir ein publikationsreifes PDF-Dokument. Dazu stehen Ihnen unsere Formatvorlagen zur Verfügung. Wir möchten Sie bitten, diese entsprechend zu nutzen, um Ihnen und uns die Arbeit leichter zu machen.

Im Universitätsverlag Göttingen gibt es drei Sparten des Publizierens. Die „Universitätsdrucke“ für wissenschaftliche Werke von solider Qualität, die begutachtete Sparte „Universitätsverlag“ für Werke gehobener Qualität, und die Sparte „Varia“ für Sonderpublikationen der Georg-August-Universität Göttingen. Unser im Aufbau befindliches Angebot für die Herausgabe begutachteter wissenschaftlicher Open-Access-Zeitschriften wird auf die Sparte „Universitätsverlag“ begrenzt sein.
Anhand der Qualität des Inhalts wird festgelegt, in welcher Sparte wir Ihr Buchprojekt veröffentlichen. Wenn Sie und wir übereinstimmend Ihr Werk der Sparte „Universitätsverlag“ zuordnen, wird es nach der formalen Prüfung der Datei dem Herausgebergremium vorgelegt, um eine inhaltliche Begutachtung zu erhalten. Bei den Sparten „Universitätsdrucke“ bzw. "Varia" nehmen wir lediglich eine formale Prüfung der Datei vor.

Parallel dazu erarbeiten wir mit Ihnen die Gestaltung des Buches für die Onlinebereitstellung und den Druck. Dies erfolgt im Corporate Design der Universität, mit individuellen Gestaltungsräumen für die Autor:innen und Herausgeber:innen.

Sind alle Kriterien für die Veröffentlichung erfüllt, erhalten Sie die endgültigen Dateien sowie einen Probedruck des Buches. Wenn beide Parteien diesen geprüft haben, wird die endgültige Freigabe für die Veröffentlichung im Internet und im Druck erteilt.

Nach der Freigabe wird Ihr Werk über die Verlagshomepage unter einer Creative-Commons-Lizenz (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International) (CC BY-SA 4.0) online open access zur Verfügung gestellt und an wichtige Datenbanken und an diverse Kataloge (u. a. GVK, DNB) gemeldet. Die Druckversion wird zusätzlich beim Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) und bei amazon gemeldet, um sie im stationären und Online-Buchhandel bereitzustellen.

Die Archivierung der Volltextversionen erfolgt im Rahmen der bibliothekarischen Verantwortung für die Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte durch Meldung an die DNB (Deutsche Nationalbibliothek).

Wir empfehlen unseren Autor:innen, schon mit ihren ersten Publikationen ein ORCID iD (Open Researcher and Contributor ID) für sich zu registrieren, um im wissenschaftlichen Kontext eindeutig identifizierbar und authentifizierbar zu sein. Ein ORCID iD bietet wissenschaftlich Tätigen die Möglichkeit, sich die eigenen Publikationen eindeutig zuzuordnen und sie besser auffindbar zu machen. Der ORCID iD bleibt außerdem bei Namensänderungen oder Affiliationswechsel immer derselbe, was gerade am Beginn einer wissenschaftlichen Karriere wichtig ist. Auf der Basis eindeutiger Autoren-IDs wie dem ORCID iD können Verlage und Bibliotheken außerdem weitere Informationen zu Autor:innen und ihren Publikationen anbieten, etwa Verlinkungen auf Nachweise in Wikipedia oder in nationalen Bibliographien.