Programmatisch ist im Universitätsverlag Göttingen die Umsetzung des Open Access Prinzips, also die für Nutzer kosten- und beschränkungsfreie Bereitstellung von Inhalten im Internet.

Der Universitätsverlag Göttingen offeriert ein innovatives Publikationsmodell, das den Autoren neue Wahlfreiheiten bei der freien Bereitstellung der elektronischen Ausgaben eröffnet. Dies zielt auf eine breitere Wahrnehmung und Nutzung von Publikationen und macht insbesondere die Leistungsfähigkeit von Göttinger Wissenschaftlern weltweit sichtbar. Daher werden möglichst alle Publikationen über den Publikationsserver GOEDOC der Universität Göttingen online frei angeboten (Open Access). Hier finden Sie die Leitlinien des Publizierens im Universitätsverlag Göttingen. (In übersichtlicher Form finden Sie unsere Politik bezüglich der Archivierung von Pre- und Postprints in Open Access-Repositorien im Verzeichnis Sherpa/RoMEO.)

Resolution des Präsidiums der Georg-August-Universität Göttingen: »Open-Access-Leitlinie der Universität Göttingen« (PDF)

Der Universitätsverlag Göttingen stellt Ihnen mit "Open-Access-Lizenzen im Universitätsverlag Göttingen" (PDF) Empfehlungen zu Open-Access-Lizenzen zur Verfügung.

Die Deutsche UNESCO-Kommission, das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) und Wikimedia Deutschland haben im November 2014 einen "Open Content-Leitfaden" in englischer Sprache herausgegeben. Darin werden Nutzer und Urheber von online-Publikationen über ihre Rechte und Pflichten informiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der international weit verbreiteten Lizenz Creative Commons.

Creative Commons Lizenz

Die elektronische Ausgabe Ihrer Verlagspublikation wird in der Regel unter einer Publikationslizenz wie z.B. der Creative Commons Lizenz bereitgestellt. In der Regel wird im Universitätsverlag Göttingen die Creative Commons License 4.0 (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen) verwendet..

Die Metadaten unserer Publikationen sind über unsere OAI-PMH (v2.0) Schnittstellen in verschiedenen Formaten frei zugänglich
OAIDC
Alle Publikationen
(Speziell für OAPEN)

Weiteres zu Open Access

High Integration of Research Monographs in the European Open Science infrastructure

Das Projekt HIRMEOS (High Integration of Research Monographs in the European Open Science infrastructure) befasst sich mit den Haupthindernissen sowie Lösungsansätzen für die vollständige Integration von Open Access Monographien in die wissenschaftliche Wertschöpfungskette. HIRMEOS zielt darauf ab, Prototypen von innovativen Dienstleistungen für Monographien zu entwickeln aufbauend auf der bestehende Open Science-Infrastruktur, indem es zusätzliche Daten, Links und Interaktionen mit den Dokumenten bereitstellt und gleichzeitig den Weg zu neuen Instrumenten für die Forschungsevaluierung ebnet. Das Projekt wird dazu beitragen, weitere Disziplinen wie die buchorientierten Geistes- und Sozialwissenschaften für das Open Science-Paradigma zu öffnen und dessen Abdeckung zu erweitern. Dadurch sollen die bereits vorhandenen Publikationsplattformen und Repositorien, die ebenfalls an der OpenAIRE-Infrastruktur teilnehmen, durch HIRMEOS verbessert und verstärkt werden.

Directory of open access books

DOAB verfolgt das Ziel, die Sichtbarkeit von Open-Access-Monographien zu verbessern. Wissenschaftsverlage werden gebeten, die Daten ihrer qualitätsgeprüften und unter einer oa- Lizenz erschienenen Bücher an doab zu melden. Die Metadaten können von Aggregatoren (Verlage, Bibliotheken) in ihre jeweiligen Angebote (Verzeichnisse, Kataloge etc.) übernommen werden und ermöglichen so eine größere Sichtbarkeit und Verbreitung der Titel.

Open Access Scholarly Publishers Association

Die internationale Vereinigung der wissenschaftlichen Open Access Verlage (OASPA) setzt sich zum Ziel, die Interessen der OA-Zeitschriften- und Buchverlage aller Wissensschaftsdisziplinen weltweit zu unterstützen und zu repräsentieren. Dafür stellt die Vereinigung ein Forum zum Austausch für alle wichtigen Informationen und Erfahrungswerte bereit, setzt Standards bei OA, entwickelt und verbessert Geschäfts- und Publikationsmodelle für OA, plädiert für den Gold OA-Weg, unterrichtet die Wissenschaftsgemeinden und die breite Öffentlichkeit über die Vorteile von OA und treibt mit Innovationen im Bereich OA diese Form der wissenschaftlichen Publikationsweise voran.

Open Access Plattform

Die Informationsplattform open-access.net unterstützt mit praxisnahen Handreichungen Wissenschaftler(innen) und Institutionen bei der konkreten Umsetzung von Open Access. Sie wird von den Universitäten Bielefeld, Göttingen und Konstanz sowie der Freien Universität Berlin betrieben. open-access.net wird anhand der Rückmeldungen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer weiterentwickelt - und freut sich daher über Fragen und Anregungen!

Open Access Publishing in European Networks

Sechs europäische Universitätsverlage, darunter auch der Universitätsverlag Göttingen, haben sich im EU-geförderten Projekt OAPEN zusammengeschlossen und bereits zahlreiche Kooperationspartner gewonnen. Im Rahmen von OAPEN wollen die beteiligten Verlage das Open Access Publizieren von Büchern, speziell aus den Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissen voranbringen. Die praktischen Entwicklungen wie eine Plattform oder Geschäfts- und Erlösmodelle für qualitätsgeprüfte Open Access Medien werden durch verschiedene wissenschaftliche Studien ergänzt. Die Studien sollen Aufschluss darüber bringen, wie Open Access in den genannten Wissenschaftsbereichen gefördert und wie den Chancen und Risiken des Open Access Publizierens angemessen begegnet werden kann.

GoJIL
Das Goettingen Journal for International Law (GoJIL) steht ab sofort Open Access unter einer Creative Commons License bereit. GoJIL veröffentlicht deutsche und englische Fachbeiträge zum Völkerrecht, welche vorwiegend aus dem rechtswissenschaftlichen Bereich, aber auch aus angrenzenden Disziplinen stammen. GoJIL knüpft an die Tradition US-amerikanischer Law Schools wie Harvard an, wonach unter studentischem Management rechtwissenschaftliche Zeitschriften mit anspruchsvoller Qualitätsprüfung herausgegeben werden. In Göttingen erfolgt die Herausgabe in Zusammenarbeit mit dem hochkarätig besetzten GoJIL Advisory Board, dem Lehrstuhl für Völkerrecht der Georg-August-Universität Göttingen sowie mit der Unterstützung des Universitätsverlags.