Der Wald-Wild-Konflikt

 

  

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Die ökologischen und ökonomischen Risiken, die sich aus der in Deutschland üblichen Schalenwildbewirtschaftung für Waldökosysteme ergeben, werden allgemein unterschätzt. Die vor allem durch Wildverbiss verursachten Schäden verringern die Schutzwirkung von Wäldern und beeinträchtigen den vor dem Hintergrund des Klimawandels notwendigen Waldumbau. Die gesetzlichen Grundlagen für eine Verbesserung der Situation sind größtenteils bereits vorhanden, in einigen entscheidenden Punkten jedoch verbesserungsbedürftig. Es fehlt aber an deren Umsetzung. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Probleme zwischen der forstlichen Haupt- und der jagdlichen Nebennutzung zu lösen oder zumindest zu entschärfen. Das in dem Band diskutierte Instrumentarium reicht von der Stärkung des Verantwortungsbewusstseins aller Akteure bis hin zu denkbaren Sanktionen bei gleichbleibenden Verbissschäden.

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