Universitäts- und Garnisonstädte wie Göttingen galten lange Zeit als Hochburgen unehelicher Geburten im Kaiserreich. Die dafür Verantwortlichen waren leicht ausgemacht: Studenten und Soldaten. Stimmt das überhaupt? Dieses Buch versucht unter Nutzung zahlreicher standesamtlicher Quellen Licht in das Phänomen „uneheliche Geburt“ zu bringen. Wer waren die Mütter, woher kamen sie, und welchen gesellschaftlichen Schichten entstammten sie? Und, mindestens genauso spannend, was läßt sich zu den Vätern sagen? Am Ende steht ein Bild von Göttingen, das erheblich normaler ist, als der Blick in trockene Statistiken nahelegt.

"Göttinger Tageblatt" 11. August (2010), S. 10-11

Publikationstyp: Monographie

Sparte: Universitätsdrucke

Sprache: deutsch

ISBN: 978-3-940344-84-7 (Print)

URN: urn:nbn:de:gbv:7-isbn-978-3-940344-84-7-1

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