Open Access - Publikationsmodell für die Wissenschaft
Programmatisch ist im Universitätsverlag Göttingen die Umsetzung des Open Access Prinzips, also die für Nutzer kosten- und beschränkungsfreie Bereitstellung von Inhalten im Internet.Der Universitätsverlag Göttingen offeriert ein innovatives Publikationsmodell, das den Autoren neue Wahlfreiheiten bei der freien Bereitstellung der elektronischen Ausgaben eröffnet. Dies zielt auf eine breitere Wahrnehmung und Nutzung von Publikationen und macht insbesondere die Leistungsfähigkeit von Göttinger Wissenschaftlern weltweit sichtbar. Daher werden möglichst alle Publikationen über den Publikationsserver GOEDOC der Universität Göttingen online frei angeboten (Open Access). Hier finden Sie die Leitlinien des Publizierens im Universitätsverlag Göttingen. (In übersichtlicher Form finden Sie unsere Politik bezüglich der Archivierung von Pre- und Postprints in Open Access-Repositorien im Verzeichnis Sherpa/RoMEO.)
- Resolution des Präsidiums der Georg-August-Universität Göttingen: »Die Open Access-Politik der Universität Göttingen« (PDF)
Weiteres zu Open Access
Die Informationsplattform open-access.net unterstützt mit
praxisnahen Handreichungen Wissenschaftler(innen) und Institutionen bei der konkreten Umsetzung
von Open Access. Sie wird von den Universitäten Bielefeld, Göttingen und Konstanz sowie der Freien Universität
Berlin betrieben. open-access.net wird anhand der Rückmeldungen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer weiterentwickelt - und
freut sich daher über Fragen und Anregungen!
Sechs europäische Universitätsverlage, darunter auch der Universitätsverlag Göttingen, haben sich im EU-geförderten Projekt OAPEN zusammengeschlossen und bereits zahlreiche Kooperationspartner gewonnen. Im Rahmen von OAPEN wollen die beteiligten Verlage das Open Access Publizieren von Büchern, speziell aus den Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissen voranbringen. Die praktischen Entwicklungen wie eine Plattform oder Geschäfts- und Erlösmodelle für qualitätsgeprüfte Open Access Medien werden durch verschiedene wissenschaftliche Studien ergänzt. Die Studien sollen Aufschluss darüber bringen, wie Open Access in den genannten Wissenschaftsbereichen gefördert und wie den Chancen und Risiken des Open Access Publizierens angemessen begegnet werden kann.
Das Göttingen Journal for International Law (GoJIL) steht ab sofort Open Access unter einer Creative Commons Licence bereit. GoJIL veröffentlicht deutsche und englische Fachbeiträge zum Völkerrecht, welche vorwiegend aus dem rechtswissenschaftlichen Bereich, aber auch aus angrenzenden Disziplinen stammen. GoJIL knüpft an die Tradition US-amerikanischer Law Schools wie Harvard an, wonach unter studentischem Management rechtwissenschaftliche Zeitschriften mit anspruchsvoller Qualitätsprüfung herausgegeben werden. In Göttingen erfolgt die Herausgabe in Zusammenarbeit mit dem hochkarätig besetzten GoJIL Advisory Board, dem Lehrstuhl für Völkerrecht der Georg-August-Universität Göttingen sowie mit der Unterstützung des Universitätsverlags.
